Ermittler werten Spuren im Vermisstenfall Noer aus

Taucher haben im Windebyer Noor am Donnerstag erneut nach einer Vermissten gesucht. (Archivbild)
Taucher haben im Windebyer Noor am Donnerstag erneut nach einer Vermissten gesucht. (Archivbild) Foto: Marcus Golejewski/dpa

Noer (dpa/lno) – Nach dem Verschwinden einer Frau aus Noer (Kreis Rendsburg-Eckernförde) hoffen die Ermittler auf neue Hinweise in dem Fall. Derzeit werteten Ermittler gesicherte Spuren aus, sagte eine Polizeisprecherin. Eine weitere große Suchaktion sei derzeit nicht geplant.

Am Donnerstag hatten bis zu 40 Einsatzkräfte, darunter auch Taucher, mit Hunden und Schlauchbooten erneut am Windebyer Noor bei Eckernförde nach der 43-Jährigen gesucht – nicht nur wasserseitig, sondern auch im Uferbereich. Neue Erkenntnisse gab es dabei aber nicht.

Suche nach Transporter 

Die Frau war am 21. März zuletzt gesichert gesehen worden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Gewaltverbrechens.

Die Polizei sucht außerdem nach Hinweisen zu einem dunklen Transporter und einem Smartphone. Die Ermittler fragen, wer das Fahrzeug in der Zeit vom 21. bis 23. März im Bereich Rendsburg-Eckernförde gesehen hat. Zudem suchen die Beamten weiter nach dem verschwundenen Telefon der Frau.

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung des Falls beitragen und zur Verurteilung eines Täters führen. Hinweise nimmt die Polizei unter +49 431 1603333 entgegen.