
Kiel (dpa/lno) – Die Kommunen in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr rund 516 Millionen Euro an Grundsteuer eingenommen. Das sind 12 Millionen Euro beziehungsweise 2,4 Prozent mehr als 2023, wie das Statistikamt Nord mitteilte. Im längerfristigen Vergleich zu 2014 stieg das Grundsteuer-Istaufkommen um ein Viertel beziehungsweise 103 Millionen Euro. Die Grundsteuern gehören zu den wichtigsten Gemeindesteuern.
Der Großteil des Grundsteuer-Istaufkommens entfiel demnach mit 493 Millionen Euro auf die Grundsteuer B, mit der bebaute und unbebaute Grundstücke besteuert werden. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einem Anstieg um 25,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2014.
Diese Entwicklung ist nur teilweise durch gestiegene Hebesätze begründet, wie die Statistiker weiter mitteilten. Weitere Gründe können demnach beispielsweise die Umwandlung von landwirtschaftlichen Flächen in Bauland und der Bau neuer Häuser sein.
Das Istaufkommen der Grundsteuer A, mit der land- und forstwirtschaftliche Vermögen besteuert werden, betrug 23 Millionen Euro. Das sind 0,2 Prozent weniger als 2023, aber 6,3 Prozent mehr als 2014.