
Hamburg (dpa/lno) – Die Handelskammer Hamburg hat nach dem angekündigten US-Zollpaket für Verhandlungen zwischen der EU und den USA geworben. «Die EU muss dabei klar signalisieren, dass sie mit einer starken und geeinten Position auftritt und sich handelspolitisch zu wehren weiß», mahnt Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Malte Heyne.
Dabei sei auch entscheidend, dass die EU durch den Abbau von Bürokratie, einer hohen Innovationsfähigkeit und einer sicheren Energieversorgung seine eigenen Aufgaben erledige, sagte Heyne. Der Vertrauensverlust in die Handelspartnerschaft mit den USA wiege schwer und lasse sich nicht leicht wiederherstellen.
Hamburg ist als Außenhandelsstandort auf die USA als wichtigen und verlässlichen Handelspartner angewiesen. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle treffen unter anderem die Exportwirtschaft um den Hamburger Hafen. Auf Einfuhren aus Deutschland und anderen Staaten der EU in die USA sind neue Zölle in Höhe von 20 Prozent vorgesehen.