Ungefährdeter Heimsieg des THW Kiel über Gummersbach

Rune Dahmke und der THW Kiel spielten gegen den VfL Gummersbach.
Rune Dahmke und der THW Kiel spielten gegen den VfL Gummersbach. Foto: Frank Molter/dpa

Kiel (dpa/lno) – Handball-Rekordmeister THW Kiel ist nach zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen in Serie wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den VfL Gummersbach feierten die Norddeutschen einen ungefährdeten 31:25 (19:12)-Heimsieg. Bester Kieler Werfer war Emil Madsen mit neun Toren. Für Gummersbach erzielte Miro Schluroff elf Treffer.

Der THW konnte sich von Beginn an auf seinen Schlussmann Andreas Wolff verlassen. Schon in der ersten Hälfte hatte der Nationaltorwart zehn Paraden auf seinem Konto. Am Ende waren es 16 abgewehrte Bälle für den 34-Jährigen.

VfL-Spielmacher Pregler mit blutender Gesichtsverletzung

Die Gummersbacher, bei denen ohnehin der operierte Nationalspieler Julian Köster fehlte, mussten schon früh den nächsten Rückschlag hinnehmen. Spielmacher Ole Pregler prallte mit dem Gesicht auf den Hallenboden und verließ mit einer blutenden Wunde das Spielfeld.

So übernahmen die Gastgeber schnell das Kommando. Kurz vor der Halbzeit sorgte Madsen für das 18:10 des THW. Der VfL Gummersbach bemühte sich. Näher als auf vier Treffer (19:23/45. Minute) kamen die Gäste aber nicht heran. So stand der 18. Saisonsieg der Kieler früh fest.